Neue Bodenrichtwerte im Landkreis

Rund um Potsdam gibt es weiter die höchsten Bodenrichtwerte. Werder gehört zu den Kommunen mit dem höchsten Anstieg

Das Landratsamt Potsdam-Mittelmark teilt mit

Die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbauland sind wie in den Vorjahren in der Region um die Landeshauptstadt Potsdam und angrenzend an die Bundeshauptstadt Berlin zu finden. Hier bewegen sich die Bodenrichtwerte zum Beispiel in Kleinmachnow zwischen 300 und 900 Euro pro Quadratmeter, in Stahnsdorf von 300 bis 620, in Teltow von 230 bis 450 Euro pro Quadratmeter.

In Bergholz-Rehbrücke bewegen sich die Werte unverändert zwischen 145 und 310 und in Werder (Havel) von 200 bis 270 Euro pro Quadratmeter für Wohnbauflächen. Die höchsten absoluten Anhebungen gab es in Stahnsdorf, Kleinmachnow, Teltow und Werder (Havel). Bei Gewerbegebieten führen Kleinmachnow mit Werten von 160 bis zu 480 Euro pro Quadratmeter. 

Im Weiteren Metropolenraum wurden die Bodenrichtwerte um bis zu 55 €/m² angehoben. Die höchsten Zuwächse verzeichnen Beelitz (+55 Euro pro Quadratmeter), Groß Kreutz (+35) und Brück (+30). 

Bei land- und forstwirtschaftlichen Flächen wurden ebenfalls Bodenrichtwerte ermittelt. Ackerland erzielte im Berliner Umland 1,20, im weiteren Metropolenraum 0,88 Euro pro Quadratmeter.

Die Bodenrichtwerte sind im Bodenrichtwertportal BORIS des Land Brandenburg unter der Internetadresse www.boris-brandenburg.de zur Information frei zugänglich eingestellt. Seit 2019 ist das Abrufen von Bodenrichtwertinformationen im PDF-Format aus dem Bodenrichtwert-Portal gebührenfrei.

Ebenso kann jedermann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses Auskünfte über Bodenrichtwerte erhalten. Telefonische Auskünfte sind gebührenfrei, schriftliche dagegen gebührenpflichtig (in der Regel 15 EUR).

 

Werder (Havel), 29.02.2020