Bürgermeisterin besucht Einzelhändler in der City

Zum 115. Jubiläum hat sich Bürgermeisterin Manuela Saß über die aktuelle Situation bei „Schule-Büro-Freizeit KARALUS“ erkundigt

Foto: Stadt Werder (Havel) / hkx
Foto: Stadt Werder (Havel) / hkx

1906 hat Alwin Grosser in Glindow ein Geschäft eröffnet, in dem es Schreibwaren, Spielwaren und Tabakwaren zu kaufen gab. Auch in schwierigen Zeiten hat sich der kleine Laden am Markt behauptet und wird inzwischen in vierter Generation Unter den Linden in Werder weitergeführt. Die Corona-Pandemie fügt der Ladengeschichte nun ein schwieriges Kapitel hinzu.

Zum 115. Jubiläum hat sich Bürgermeisterin Manuela Saß über die aktuelle Situation bei „Schule-Büro-Freizeit KARALUS“  erkundigt. Trotz vieler bereits überstandener Krisen und Zeitenwenden ist die Pandemie mit ihren Lockdowns und den damit verbundenen Handelseinschränkungen eine Herausforderung, wie Inhaber Matthias Karalus erzählte.  

Dass im Laden neben Spielwaren, Schulmaterial, Büroartikeln und einem Passbild- und Copyservice auch noch ein Service rund um Smartphone und PC geboten wird, habe sich in der aktuellen Lage allerdings als hilfreich erwiesen. Denn für die Kommunikation wird diese Technik jetzt besonders dringend gebraucht.

Bürgermeisterin Saß zeigte sich besonders erfreut darüber, dass der Familienbetrieb trotz der Corona-Situation im März zwei Auszubildende eingestellt hat. Sie gratulierte zum Jubiläum und wünschte Familie Karalus für die Zukunft des Geschäftes alles Gute. Vor allem natürlich, dass die Pandemie bald vorbei ist und das Geschäftsleben in Werders Altstadt wieder ohne alle Einschränkungen aufgenommen werden kann.

Auf diese Zeit, war man sich einig, freuen sich jetzt alle.

Werder (Havel), 8.04.2021