Mit Rückenwind vom Landratsamt

Für die elektromobile Zukunft bekommt Werder Unterstützung vom Kreis. Heute hat sich Vizelandrat Stein ein Bild von einem Ladesäulenprojekt gemacht

Christian Stein und Manuela Saß an der Ladesäule in den Havelauen. Foto: Stadt Werder (Havel) / hkx
Christian Stein und Manuela Saß an der Ladesäule in den Havelauen. Foto: Stadt Werder (Havel) / hkx

Im September 2019 wurden in Werder die ersten Elektro-Ladesäulen am Hartplatz in Betrieb genommen. Mit Unterstützung eines Klimaschutzprogramms des Landkreises Potsdam-Mittelmark gab es jetzt Zuwachs: Ende März sind am Parkhaus am Stadtbahnhof und am Marktplatz der Havelauen zwei weitere Standorte ans Netz gegangen.

Am heutigen Freitag machte sich Vizelandrat Christian Stein vor Ort ein Bild von den Ladesäulen und ihrer Funktion. „Wir freuen uns, dass wir die Bemühungen der Stadt Werder zur Elektromobilität unterstützen konnten“, so Christian Stein. Und die sind umfangreich, wie Bürgermeisterin Manuela Saß darstellte.

So ist der Fuhrpark der Stadtverwaltung im vorigen mit zwei Elektroautos erneuert worden, weitere sollen dieses Jahr folgen. Am Alten Rathaus wurde im vorigen Jahr eine Ladesäule aufgestellt, eine zweite im Zuge des Klimaschutzprogramms am Rathaus Eisenbahnstraße. Zudem pendelt in Werders Altstadt seit dem vorigen Jahr Brandenburgs erste E-Buslinie.

Noch im ersten Halbjahr geplant ist die Aufstellung einer Ladesäule auf dem Parkplatz am Kiez in Glindow. Die Aufstellung hat sich verzögert, weil die Hersteller aufgrund der wachsenden Nachfrage nicht mehr hinterherkommen, wie es vonseiten der EMB Energie Mark Brandenburg GmbH hieß. Sie ist der Servicepartner der Stadt für die Ladesäulen.

Laut EMB-Projektleiter Manuel Toplak gab es an Werders Ladsäulen seit September 2019 insgesamt 832 Ladevorgänge, bei denen rund 10.500 Kilowattstunden Strom geladen wurden. Einige dieser Ladevorgänge, insgesamt 17, sind seit Ende März bereits an den beiden neuen Ladestandorten vorgenommen worden.

Werder (Havel), 9.04.2021