Wie geht es weiter mit dem Bahnhofsumfeld?

Onlineveranstaltung am 16. Juni zur Städtebaulichen Enwicklung des Bahnhofsumfeldes

Bei einer öffentlichen Online-Veranstaltung am 16. Juni von 16 bis 18 Uhr (Veranstaltungslink von Zoom) werden die Stadtverwaltung und die beauftragte Berliner Agentur BahnStadt den Stand der derzeit laufenden Rahmenplanung für das Bahnhofsumfeld vorstellen. In der Zoom-Konferenz wird auch dargestellt werden, wie die Wünsche und Anregungen, die Bürger im Mai in einem Beteiligungsverfahren geäußert haben, in das Planungsverfahren einfließen.

Die Rahmenplanung hat das Ziel, Entwicklungsperspektiven für das nördliche und südliche Bahnhofsumfeld aufzuzeigen. In einem Online-Beteiligungsverfahren hatten Bürger im Mai die Möglichkeit, eine von BahnStadt erstellte erste Bestandsaufnahme des Planungsgebietes zu kommentieren und sich mit eigenen Ideen in das Planverfahren einzubringen.

Die Analyse wurde 38-mal kommentiert. In den Ideenpool wurden weitere 87 Vorschläge eingebracht. „In den Kommentaren wurden oft hilfreiche Anmerkungen gegeben, die nun in die Überarbeitung der Pläne einfließen werden“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. „Ebenso spannend war, welche Visionen für ein zukünftiges Quartier in den Köpfen der Teilnehmer schweben.“ Sie bedankte sich bei den Bürgern für ihr Engagement bei der Stadtentwicklung, für das dieses Beteiligungsverfahren exemplarisch sei.

„Bei den eingebrachten Ideen zeigte sich der Wunsch, ein Quartier zu entwickeln, welches verschiedenen Nutzungsansprüchen gerecht wird“, ergänzt Beteiligungsreferent Dr. Linus Stothmann. Wesentliche Aspekte seien die Gestaltung einer sicheren Fuß- und Radwegeinfrastruktur, Angebote für Kunst und Kultur sowie für alle Alters- und Zielgruppen oder die Aufwertung bzw. Umnutzung des Bahnhofsgebäudes.

Darüber hinaus sei das ungeordnete Erscheinungsbild vor allem des südlichen Bahnhofsumfeldes für eine städtebauliche Aufwertung in Betracht gezogen worden. „Weitere Ideen gab es beispielweise zur Gestaltung der Grünräume als Blühwiesen, insektenfreundlicher Beleuchtung, einem Showroom zur Ketchup-Herstellung oder einem DDR-Museum in der Vulkan-Fiber-Fabrik.“

Parallel zur Bürgerbeteiligung fand ein intensiver Austausch mit den Eigentümern der Gewerbeeinheiten im Plangebiet statt. Ihnen wurden die Aufgaben und Ziele des städtebaulichen Rahmenplanung erläutert und ebenfalls erste Ideen gesammelt.