Bürgerhaushalt - Zukunftshaushalt

Viele Städte geben sich Bürgerhaushalte oder Bürgerbudgets. Werder auch, wir gehen aber einen etwas anderen Weg

Alle Informationen zur Wahl des Zukunftshaushaltes stehen HIER.

Viele Städte geben sich einen Bürgerhaushalt. Auch Werder hat bereits 2018 grundsätzlich beschlossen, eine, Bürgerhaushalt einzuführen. Mit Beschluss vom 28. Mai 2020 wurde dieser in einen Zukunftshaushalt überführt.

Der Zukunftshaushalt: Alle Macht den Kindern!

Der Zukunftshaushalt ist ein Bürgerhaushalt, bei dem alle Einwohner der Stadt Vorschläge für Projekte einreichen können. Die Entscheidung darüber, welche Projekte finanziert werden, wird jedoch von Kinder und Jugendlichen gefällt.

Einen kurzen Überblick zum Zukunftshaushalt gibt der Clip.

  1. Phase: Vorschläge können eingereicht werden.

Alle Werderaner sind aufgerufen, Projektvorschläge einzureichen. Die Projekte sollten der Allgemeinheit zugute kommen, im Jahr 2021 beginnen und entweder von der Stadt selbst oder von einem gemeinnützigen Verein umsetzbar sein.

Um einen Vorschlag einzureichen, gibt es zwei Wege. Am einfachsten ist die Eintragung über die Beteiligungsplattform der Stadt. Hier kann man sich mit einer E-Mail anmelden und einen Vorschlag anlegen. Vorschläge können mit dem Kennwort „Zukunftshaushalt“ aber auch direkt an den Referenten für Einwohnerbeteiligung, Dr. Linus Strothmann, in der Stadtverwaltung Werder (Havel), Eisenbahnstraße 13/14 in 14542 Werder (Havel) oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden. Er kann auch bei der Einreichung und Formulierung helfen.

  1. Phase: Vorschläge werden geprüft.

Die Vorschläge werden dann von der Verwaltung geprüft und gegebenenfalls in Absprache mit den Einreichenden verändert, um eine Reihe von Kriterien zu erfüllen. Dazu zählt zum Beispiel, dass das Projekt im Haushaltsjahr 2021 umsetzbar ist und dass es keinen übergeordneten Planungen entgegenwirkt.

Mitte August werden die Vorschläge den Stadtverordneten vorgelegt. Diese können dann auf der Stadtverordnetenversammlung im September noch per Beschluss Vorschläge vom weiteren Verfahren ausschließen.

  1. Phase: Diskussion und Entscheidung in den Schulen

Im Herbst sind dann die Schülerinnen und Schüler der Stadt am Zug und entscheiden, welche Vorschläge Gelder bekommen. Hierzu sollen auch Diskussionen an den Schulen stattfinden sowie Wahltage, an denen die Entscheidung gefällt wird. Der genaue Ablauf wird mit den Schulen zu beginn des neuen Schuljahres abgestimmt.