Mobilität und Verkehr

Verkehrsanalyse, Verkehrsmodelle und Maßnahmenvorschläge werden im Verkehrsentwicklungsplan zusammengefasst. Hierfür hat die Stadt die Firma PST beauftragt

Foto: Stadt Werder (Havel) / hkx

Verkehrsentwicklung ist komplex. Im Kern geht es darum die Mobilität der Menschen in und um Werder herum so gut wie möglich und dabei die Belastungen durch den Verkehr so gering wie möglich zu gestalten. Das Problem: Jede Einzelmaßnahme, zum Beispiel die Umwandlung einer Straße in eine Einbahnstraße oder eine Geschwindigkeitsbegrenzung in einem bestimmten Abschnitt, hat Folgen für das Gesamtnetz.

Für nachhaltige Verbesserungen braucht es daher Verkehrsmodelle der Stadt, in denen Optionen durchgespielt werden können. Erst wenn wir wissen, welche Auswirkungen Maßnahmen haben, können die besten Maßnahmen, zum Beispiel um den Radverkehr zu fördern, ausgesucht werden. Verkehrsanalyse, Verkehrsmodelle und Maßnahmenvorschläge werden im Verkehrsentwicklungsplan zusammengefasst. Hierfür hat die Stadt die Firma PST beauftragt.

Beteiligung (informell)

Die Beteiligung findet in mehreren Phasen statt.

  1. Für die Erstellung von Verkehrsmodellen braucht es zunächst eine Analyse der Verkehrsströme. Hierzu fanden Zählungen statt. Die Firma PST ist aber auch darauf angewiesen, möglichst genaue Daten zur Mobilität der Einwohner zu erheben. Daher hat im Januar 2020 eine Haushaltsbefragung in Werder (Havel) stattgefunden.

  2. Um im Verkehrskonzept auch den Radverkehr angemessen berücksichtigen zu können, konnten über die Beteiligungsplattform adhocracy vom 16. April bis zum 5. Juni kartenbasierte Hinweise eingetragen werden. Hier wurden insgesamt mehr als 300 Hinweise eingetragen und an das Planungsbüro PST übergeben.

  3. Voraussichtlich im Winter 2020 wird PST das Verkehrsmodell und die Wirkung erster Einzelmaßnahmen öffentlich präsentieren. Hier soll ein Feedback der Einwohner aufgenommen werden, ehe der Verkehrsentwicklungsplan fertiggestellt wird und Maßnahmen durch die Stadtverordneten beschlossen werden.