Wirtschaftsstandort Werder (Havel)

Eine moderne Infrastruktur, ein hervorragender Standortservice, eine große Unternehmensvielfalt und die Nähe zu Berlin und Potsdam sind Argumente, die für unseren Wirtschaftsstandort sprechen

Die Stadt Werder (Havel) steht für wirtschaftliche Dynamik in der deutschen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Traditioneller Obst- und Gemüseanbau, weiterverarbeitende Lebensmittelindustrie, Verkehrssystemtechnik & Anlagenbau, Energie- und Umwelttechnik, Fertighausbau und Logistikbranche gehören zu den Zukunftsbranchen Werders. Auch der Tourismus ist ein Motor wirtschaftlicher Entwicklung. Werder gehörte zu den drei ersten Orten Brandenburgs, die den Titel "Wirtschaftsfreundliche Kommune" verliehen bekamen. 

Eine moderne Infrastruktur, qualifizierte Fachkräfte, günstige Wohn- und Gewerbemieten und die Nähe zu Berlin und Potsdam sind Argumente, die für den Wirtschaftsstandort Werder (Havel) sprechen. Besonders innovative Mittelständler schätzen unsere Standortvorteile, Ansiedlungserfolge unterstreichen die Attraktivität der Stadt  für Unternehmen. Auch die räumlich Nähe vieler Branchen zueinander, u.a. im Büro- und Gewerbezentrum Havelauen im Norden Werders, befördert wirtschaftliche Chancen.

Gut ausgebaute Verkehrswege auf der Straße, der Schiene und auf dem Wasser bieten gute Bedingungen für Transport, Verkehr und Reisen. Die unmittelbare Nähe zu den Forschungsinstituten der Max-Planck-Gesellschaft und Fraunhofer-Gesellschaft im Wissenschaftspark in Potsdam-Golm, der Universität Potsdam und den Fachhochschulen in Potsdam und in Brandenburg an der Havel eröffnen vielfältige Kooperationsmöglichkeiten.

Themen der Wirtschaftsförderung

Förderung des Obst und Gemüseanbaus

Der Obst- und Gemüseanbau ist in Werder aufgrund der leichten Böden ein Schwerpunkt landwirtschaftlicher Produktion. Hochwertige Produkte, z.B. Obstwein, Obstbrände, Säfte, Extrakte und Tomatenketchup, werden hergestellt und durch neue Qualitätsprodukte ergänzt. Erfolgreiche Projekte wie der Weinanbau auf dem Wachtelberg sind nicht nur Wirtschaftsfaktor, sondern auch Imagegewinn.

Neuansiedlung von Industrie- und Gewerbebetrieben

Motoren der Wirtschaftsentwickllung im Raum Werder-Havelland sind u.a. die Gewerbestandorte in Plötzin und Kemnitz oder die Havelauen mit Logistik und Dienstleistungen, Verarbeitung von Obst und Gemüse und Zukunftstechnologien in den Branchen Nahrungs- und Genussmittel, Maschinenhandel, Elektroindustrie und Elektronik, Fahrzeugindustrie und Zulieferindustrie.

Stärkung des Einzelhandels in der City

Die Entwicklung der Werderaner Innenstadt mit bürgerfreundlichen Einkaufs-, Versorgungs-, Erlebnis-, Wohn- und Verkehrsbedingungen wird besonders gefördert. Hochwertige Angebote im Bereich des Einzelhandel, aber auch im Sektor Dienstleistung und Gastronomie wurden und werden zur Verringerung von Kaufkraftabflüssen und zur Stärkung einer touristischen Entwicklung angesiedelt.

Weiterentwicklung des Tourismus am Wasser

Die Standortqualitäten des Staatlich anerkannten Erholungsortes Werder, die attraktive Wasserlage, die Freizeitinfrastruktur sowie die Nähe zu Berlin und Potsdam machen die Stadt zum beliebten Ziel besonders für Reisende, die sich für wassersportorientierte Angebote interessieren. Die Havelseen bilden das größte zusammenhängende Seengebiet Brandenburgs und eine attraktive Wassersportregion.

Hinzu kommt ein weitreichendes Einzugsgebiet. Innerhalb eines 90-Minuten-Pkw-Isochrone liegen Stendal, Magdeburg, Dessau, Brandenburg/ Havel, Potsdam und Berlin. Der Verdichtungsraum Halle-Leipzig wird tangiert. Als klassischer Ausflugsort für Berliner ist Werder (Havel) beliebtes Saisonziel für Tagestouristen. Das Baumblütenfest ist ein zusätzlicher Faktor für den Bekanntheitsgrad der Stadt.

Unser Werderaner Wirtschaftstag

Im Jahr 1999 fand der erste Werderaner Wirtschaftstag statt. Das Motto lautete damals passend: "Werder auf dem Weg ins neue Jahrtausend". Der Weg war erfolgreich. Bis ins Jahr 2013 ist die Wirtschaftsentwicklung von den Werderaner Wirtschaftstagen flankiert worden, die in diesem Zeitraum etwa 2000 Besucher hatten. Im Jahr 2017 - dem Jahr des 700. Stadtjubiläums - wurde diese jährliche Leistungsschau Werderaner Unternehmen neu belebt. Der Fokus liegt seitdem vor allem auf dem Thema Ausbildungschancen, die Zielgruppe sind vor allem Jugendliche.

 

Die Idee dahinter formuliert Bürgermeisterin Manuela Saß so: „Es gibt bei uns kleine mittelständische Unternehmen wie weltweit agierende Industriebetriebe, die in klassischen Berufen ebenso wie in Zukunftsbranchen ausbilden. Einige Schüler sehen die Fimenschilder, wissen aber nicht, welche Möglichkeiten sich dahinter verbergen." Zum Wirtschaftstag können sich Schüler und Interessenten nun über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Region informieren. Auch Sozialeinrichtungen, Verwaltungen und Institutionen präsentieren sich in dem Format.